Pathos Transporte im Dramatischen Werk paul m waschkau’s

 

 

 

seit 2008

Hyänenherz

Traum eines Kamikazefliegers

auch in englischsprachiger Version!

 

Hyena Heart

A kamikaze’s dream

 

Übersetzung__Joy Titheridge

 

 

Das dramatische Werk des Berliner Autors, Dichters & Dramati­kers PAUL M WASCHKAU er­scheint seit 1997 in der edition für zeit­genössisches Theater PA­THOS TRANSPORT BERLIN in der Form von Textbroschüren. Waschkaus frühe drama­tische Texturen aus den 90iger Jah­ren, die po­litisch und gesell­schaftlich scharf im­mer zeit­bezogen und doch ganz zeitlos daher kommen, stel­len in ihrer oft bilderflutenden Kom­position aus monologi­scher Poesie und sur­realen Dia­logen Thea­termacher vor an­spruchs­vol­len Herausfor­derungen, da sich Wasch­kaus Textu­ren den üblichen dra­matur­gischen Strukturen ent­ziehen.

 

Gerade sein FRÜHWERK bewegt sich im ortlo­sen Grenzbereich zwischen dramati­scher Po­esie und Theater in der Tradition von Artaud und Sarréra. Die Theaterstof­fe, die als Hetz.Traum. Dra­men, Schauer­feld­frag­mente oder Präludien für ein apo­kalyp­tisches Thea­ter daherkommen, sind gewebt aus einer fein­füh­ligen Spra­che, die der Autor zuweilen mittels brachia­ler Text­bro­cken kon­terkariert, um aufwüh­lende Szeni­sche Inter­mezzi zu er­zeugen. Span­nungs­reiche Titel  veranschauli­chen die poetischen Vieldeutigkeiten seiner Tex­te; erwähnt seien das Fest der Schaka­le, das 1991 uraufge­führte Medial­drama Ra­dial Elektra 2.2 – Die Anatomie Einer Braut wie das 1998 ur­aufgeführte Schauer­feld­fragment Die Galee­re der Kalt­blü­ter.

 

Mit Beginn des 3.Jahrtausends hat sich das dramatische Werk Paul M Waschkaus, von dem in­zwischen auch zwei Bücher er­schie­nen sind (archangelsk/träume aus titan & Exit.49/Roman) leise aber vielver­spre­chend - nun auch für große Theater - ver­ändert. Er hat nach dem 2003 für OFF-Ver­hältnisse überaus erfolgreich uraufge­führ­ten und höchst brisan­ten Kil­ler/Ter­ror­mo­nolog Hyänenherz/Traum eines Ka­mi­ka­zefliegers die kleinen poetisch-mo­no­logi­schen Formen hinter sich gelas­sen, um die Welt, die ihn kaum kennt, nun mit perso­nalstarken poetischen Medialdramen wie Mission Elektra – Der verwirrte Planet oder dem Total­drama Koma Europa zu kon­frontieren. Zu­dem wer­den seine Texte mit leich­ten Annähe­rungen an klassische Sprach­formen mehr und mehr dialogisch. In dem 2006 begonne­nen Zyklus von Alltagskomö­dien tummeln sich bereits so skurrile Stücke wie Glücklich im Park und Wartesaal des Glücks. Als Ab­schluss des Zyklus ist die Alltags­ko­mö­die No.3. Wenn der Früh­ling kommt anvi­siert... Sollten nicht Zwei­fel­hafte Exis­ten­zen dem Frühling zuvorkom­men...

 

In PAUL M Waschkaus Theatertexturen offen­bart sich ein gewaltiges dramati­sches Werk, in dem es inhaltlich wie sprach­lich für jeden Theatermacher ganz Wunder­ba­res und Außergewöhnliches zu entde­cken gibt.

Anna Saul für PathosTransport Berlin; 2010 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle Texturen #

ISSN  1433 - 4518

gegen Vorkasse - Porto inkl. –

zum Tauschwert von 5 €  bei

 

INVASOR1@gmx.de - oder –

PathosTransport@gmx.net